Junge Erwachsene

So unterschiedlich, wie die Einschätzungen der Eltern klingen, so unterschiedlich sind auch die Bildungswege der Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigungen. Die eingeschlagene Unterstützungsform wird in der Regel weitergeführt, sei dies in Lautsprache oder in Gebärdensprache. Ziel ist wie zuvor eine immer eigenverantwortlicher gelingende Gestaltung der Lern- und Bildungsprozesse und das langfristige Hineinwachsen in die Arbeitswelt.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen lernen, Rahmenbedingungen zu erkennen, die sie für gelingende Kommunikation benötigen, und sich aktiv dafür einzusetzen.
Nicht zu unterschätzen ist der erhöhte Kraftaufwand, den eine Hörbeeinträchtigung in allen Alltagssituationen mit sich bringt. Als Ausgleich schätzen Jugendliche und junge Erwachsene deshalb den Austausch untereinander, der vom Audiopädagogischen Dienst angeregt und später je nach Vorlieben in persönlichen Freundeskreisen weitergeführt wird.