Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit stärkt die Selbst- und Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Über ihren systemischen Ansatz nimmt sie das Kind als Individuum im schulischen und familiären Umfeld wahr und bietet in allen diesen Bereichen Unterstützung an. Sie ist eine niederschwellige, kostenlose und vertrauliche Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Erziehungsberechtigte sowie für die Mitarbeitenden der Schule (Lehrpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten, Tagesbetreuungs- und Assistenzpersonen, Schulleitung).

Die Schulsozialarbeit bietet direkt vor Ort für die Kinder ein Beratungsangebot durch eine Vertrauensperson, mit der sie Probleme im Zusammenhang mit der Lebensgestaltung, wie auch alltäglichen Belastungssituationen, besprechen können. Es werden Lösungen erarbeitet und allenfalls neue Verhaltensweisen entwickelt. Damit wird an der Sprachheilschule vor Ort Hilfe und Beratung bei sozialen oder persönlichen Problemen der Kinder gewährleistet. Soziale Probleme, die den Schulerfolg gefährden, sollen rechtzeitig erkannt und die notwendigen Massnahmen eingeleitet werden. Die Schulsozialarbeit untersteht der beruflichen Schweigepflicht.

Die enge Verbindung von Schule und Schulsozialarbeit leistet einen Beitrag zu einem guten Schulklima.

Nichts überzeugt einen Menschen mehr,
als eine Lösung, die er selbst gefunden hat.

Paul Watzlawick

Das Angebot der Schulsozialarbeit

Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler stehen mit ihren Ideen und Stärken in der Schulsozialarbeit im Vordergrund. Gemeinsam sucht sie mit den Kindern und Jugendlichen nach Ideen und Wegen, wie sie mit ihren Herausforderungen umgehen können. Dabei ist es für die Schülerinnen und Schüler wichtig zu wissen, dass Schulsozialarbeiter der Schweigepflicht unterstehen.


Die Schulsozialarbeit unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei:

  • Schwierigkeiten in der Schule mit Mitschülerinnen und Mitschülern, mit der Lehrperson oder der Therapeutin/dem Therapeuten
  • Stress mit der Familie oder andere Schwierigkeiten zuhause
  • Sorgen und Kummer oder wenn sie irgendetwas belastet
  • Wenn sie Informationen über und/oder eine Vermittlung von weiteren Fachstellen möchten


Eltern und Erziehungsberechtigte können mit der Schulsozialarbeit in Kontakt treten

  • Wenn sie sich über das Verhalten und die Entwicklung ihres Kindes Sorgen machen (Konflikte, Ausgrenzung, Mobbing, Schulstress, Ängste, etc.)
  • Wenn sie eine Beratung bei familiären Problemen oder in Erziehungsthemen wünschen
  • Wenn sie Informationen über und/ oder Unterstützung bei der Vermittlung von weiteren Fachstellen wünschen


Für Lehrpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten steht die Schulsozialarbeit ebenfalls zur Verfügung bei

  • Beratung zu sozialen Fragen und Problemen bei Schülerinnen und Schülern
  • Mitarbeit bei Projekten und themenbezogenen Veranstaltungen, z.B. zu Gewalt, Drogen, Sexualität, Mediennutzung
  • Arbeit mit Klassen in schwierigen Situationen
  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit Eltern und Fachstellen